Zeichenzähler für Social Media
Zähle deinen Beitrag einmal und sieh sofort, ob er unter den Limits von X, Bluesky, Threads, Instagram, LinkedIn, YouTube und Facebook bleibt. Emojis zählen als 1.
Ein Entwurf, elf Limits – und du musst nicht mehr raten, wo er noch passt und wo nicht. Der Zeichenzähler misst deinen Text einmal und stellt das Ergebnis gleichzeitig X/Twitter, Bluesky, Threads, Mastodon, Pinterest, Instagram, TikTok, LinkedIn, Facebook sowie YouTube-Titel und -Beschreibung gegenüber. Gezählt wird das, was Leserinnen und Leser als Zeichen wahrnehmen: Eine Familien-Emoji oder eine Flagge ist ein Zeichen, nicht fünf. Dazu bekommst du Zeichen ohne Leerzeichen, Wörter und Zeilen.
Was ist der Zeichenzähler für Social Media?
Der Zeichenzähler ist ein Prüfwerkzeug für Beitragsentwürfe, die auf mehreren Netzwerken zugleich erscheinen sollen. Statt den Text nacheinander in jede App zu kopieren, zählst du ihn einmal und siehst in einer Übersicht, welche der elf hinterlegten Limits eingehalten sind und welche überschritten werden – von X/Twitter mit 280 Zeichen über Instagram und TikTok mit je 2.200 bis zu Facebook mit 63.206. Ergänzend werden Zeichen ohne Leerzeichen, Wörter und Zeilen ausgewiesen.
So funktioniert der Zeichenzähler
Der Entwurf wird einmal als Graphem-Cluster gezählt — jene Einheiten, die Lesende als ein Zeichen wahrnehmen — mit Intl.Segmenter in Graphem-Granularität, der Umsetzung von Unicode Annex #29. Das ist wichtig, weil ein Familien-Emoji oder eine Flagge mehrere Codepunkte, aber nur ein sichtbares Zeichen sind; string.length meldete hier 7 oder 11, wo das Auge 1 sieht. Diese eine Zahl wird anschließend gegen das veröffentlichte Limit jeder Plattform gehalten und der Rest pro Netzwerk ausgewiesen. Zwei Einschränkungen sind bewusst gesetzt: X ersetzt jeden Link durch feste 23 t.co-Zeichen und wertet einige Schriftsysteme doppelt, und Instagram rechnet Hashtags in das Caption-Limit ein — nimm diese beiden Zahlen daher als nahe Schätzung, nicht als die Zählung der Plattform selbst.
Funktionen im Überblick
So nutzt du den Zeichenzähler
Füge deinen Beitragsentwurf in das Textfeld ein – Emojis, Zeilenumbrüche und Hashtags kannst du genau so übernehmen, wie sie später erscheinen sollen.
Lies den Status ab: Er sagt dir auf einen Blick, ob der Text überall passt oder ob mindestens ein Limit gerissen ist.
Sieh dir die Plattformübersicht an, um herauszufinden, welche Netzwerke betroffen sind und wie viele Zeichen jeweils fehlen oder übrig sind.
Kürze den Text und beobachte, wie sich Zeichen, Wörter und Zeilen mitverändern – bis das knappste Zielnetzwerk grün ist.
Häufige Fehler
Beispiele
Siehe auch
- Wortzähler — Schreibst du auf ein Wortziel statt auf ein Zeichenlimit? Dann zähl Wörter.
- Headline-Checker — Wenn der Text passt: Prüfe, ob die erste Zeile den Klick auch wirklich verdient.
FAQ
Warum zählt eine Emoji hier nur als ein Zeichen?
Gezählt werden Graphemcluster, also die Einheiten, die man beim Lesen als ein Zeichen wahrnimmt. Eine Familien-Emoji oder eine Länderflagge besteht intern aus mehreren Code Points, wird über Intl.Segmenter aber zu einem einzigen Zeichen zusammengefasst. Deshalb liegt das Ergebnis näher an dem, was du auf dem Bildschirm siehst, als bei einer reinen Code-Point-Zählung.
Kann die Anzeige von der Zählung bei X/Twitter abweichen?
Ja, in einem Fall: X/Twitter ersetzt Links durch t.co und rechnet sie pauschal mit 23 Zeichen an, unabhängig von ihrer tatsächlichen Länge; außerdem zählen dort bestimmte Schriftsysteme doppelt. Ein link-lastiger Beitrag kann bei X/Twitter also anders bewertet werden als hier. Für alle übrigen Netzwerke und für Texte ohne Links stimmen die Werte überein.
Welche Plattformen und Limits werden geprüft?
Elf Limits werden gleichzeitig geprüft: X/Twitter 280, Bluesky 300, Threads 500, Mastodon 500, Pinterest 500, YouTube-Titel 100, Instagram-Bildunterschrift 2.200, TikTok-Bildunterschrift 2.200, LinkedIn-Beitrag 3.000, YouTube-Beschreibung 5.000 und Facebook-Beitrag 63.206 Zeichen. Der Entwurf wird einmal gezählt und gegen jedes dieser Limits gehalten.
Werden Leerzeichen, Zeilenumbrüche und Hashtags mitgezählt?
Leerzeichen, Zeilenumbrüche und Hashtags fließen in die Zeichenzahl ein, denn die Plattformen rechnen sie ebenfalls mit. Zusätzlich wird ein Wert für Zeichen ohne Leerzeichen ausgewiesen, wenn du nur die reine Textmenge beurteilen willst. Die Zeilenzahl zeigt dir außerdem, wie viele Umbrüche dein Entwurf enthält.